Recap: Die EU-Youth Conference in Malta

von Sophie Hammer
Als neue European Youth Delegates waren Manuel Stolz und ich letzte Woche auf unserer ersten EU-Jugendkonferenz: Voller Neugierde, Erwartungen und etwas Aufregung landeten wir auf der kleinen, sonnigen Insel Malta im Mittelmeer, wo wir schon Frühlingsduft und Meeresluft schnuppern konnten.

Intro: EU-Jugendkonferenzen sind…

Die EU-Jugendkonferenzen werden im Rahmen des Strukturierten Dialogs veranstaltet und sind somit Teil der EU Jugendstrategie. Ziel dieser halbjährlichen Konferenzen ist es, junge Menschen mit politischen Entscheidungsträgern an einen Tisch zu bringen und gemeinsam über Probleme und Lösungsstrategien zu diskutieren, um die EU-Jugendstrategie voranzubringen. Die Themen sind vielfältig, haben jedoch alle einen besonderen Bezug zu jungen Menschen und wechseln mit den Trio-Ratspräsidentschaften der EU. 2016 führten die Niederlande und Slowakei durch ihren Teil der Trio-Ratspräsidentschaft und nun schließt Malta den Zyklus ab.

Gemeinsam haben sich die drei Länder dieser Trio-Ratspräsidentschaft zu Beginn auf das  Thema „Enabling all young people to engage in a diverse, connected and inclusive Europe – Ready for life, ready for society” geeinigt. Bei den ersten beiden EU-Jugendkonferenzen 2016 wurden dazu wichtige Themenfelder identifiziert, Fragenkataloge ausgearbeitet und Inputs aus allen EU-Ländern diskutiert. Jetzt ging es bei der dritten Konferenz darum, einen konkreten Aktionsplan für die Implementierung der jugendpolitischen Empfehlungen, die im Herbst bei der EU-Jugendkonferenz in der Slowakei verabschiedet wurden, zu formulieren.

Manuel Stolz, Sophie Hammer, Manuel Rodaro, Carina Autengruber © BJV / Manuel Rodaro
Zwei Generationen von EU-Jugenddelegierten der BJV: Manuel Stolz & Sophie Hammer sowie Manuel Rodaro & Carina Autengruber (v.l.n.r.)

MaltaEU2017: Aktionspläne für die EU-Jugendpolitik

Über 200 Jugenddelegierte und MinisteriumsvertreterInnen aus allen EU-Ländern besuchten die Workshops auf der Konferenz, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Wir waren bei folgenden Themen dabei:
•    Access to quality and critical information
•    Beyond fear and intolerance – experience diversity
•    Rebuilding the trust of young people in the European Project
•    Towards an education system that realizes young people’s potential

Die erarbeiteten Maßnahmen sind vielfältig und reichen von einer durchdachten Kommunikationsstrategie zwischen EU und jungen Menschen über die Vermittlung von Lebenskompetenzen in Schulen bis hin zur Entwicklung von Erste-Hilfe-Kästen für psychische Gesundheit. Dieses umfangreiche Maßnahmenpaket wird nun an den Rat der EU weitergetragen und die EU-JugendministerInnen werden daran anknüpfend einen Beschluss zum Schwerpunktthema verabschieden.