Meet the Youth Delegates

UN Advocacy Meeting 2017 in Brüssel
Brüssel, Ende August 2017. 15 Jugenddelegierte aus zwölf europäischen Nationen finden sich für drei Tage im Hauptquartier des European Youth Forum ein. Die Ziele des gemeinsamen Wochenendes sind Kennenlernen, Strategien für Lobbying und Advocacy in der UN und die gemeinsame Planung von Side Events zur Zeit der Generalversammlung.
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Das Programm am Wochenende war zwar sehr zeitintensiv, brachte den Jugenddelegierten aber großen Nutzen. Ganz abgesehen von der Gruppendynamik, die sich unter den ähnlich-interessierten Jugendlichen sehr bald entwickelte, konnten auch viele brennende Fragen beantwortet werden.

Wie, etwa, organisiere ich ein Side Event? – Am besten in Zusammenarbeit mit anderen YDs! Wie überzeuge ich einen SeniordiplomatInnen von meinem Standpunkt? – Indem man gut informiert ist, die Initiative ergreift, selbstsicher auftritt. Wie organisiere ich meinen Aufenthalt in New York? – Mit Unterstützung der ständigen Vertretung, Hilfe der andere Jugenddelegierten und Eigeninitiative.

Auch die Umsetzung der UN-Jugenddelegiertenprogramme wurde heiß diskutiert – besonders, weil das Programm in jedem Land unterschiedlich organisiert wird und die YDs unterschiedliche Befugnisse haben. Der Bewerbungsprozess unterscheidet sich ebenso wie die Rechte der Jugendlichen, die Finanzierung und die Zuständigkeiten. Die Gespräche waren auch für das österreichische Programm ein interessanter Input.

Besonders wichtig für unsere Zeit bei der UN-Generalversammlung im Oktober war das „UN-Training“. Von Übungen, durch die komplizierte Zusammenhänge der Vereinten Nationen nochmals verständlicher wurden, über Rollenspiele, in denen wir uns in sehr realistischen Situationen gegenüber DiplomatInnen beweisen könnten – die OrganisatorInnen des European Youth Forum nahmen sich für alle möglichen Szenarien lange Zeit und lieferten sachlichen, sehr wichtigen Input.

Nicht zu unterschätzen sind die Beziehungen, die sich in den drei gemeinsamen Tagen zwischen den Jugenddelegierten gebildet haben. Die Planung von Side-Events etwa wird dadurch erheblich erleichtert. Auch für das allgemeine Wohlfühl-Gefühl tut es aber sehr gut zu wissen, dass man in New York nicht alleine ist. Um es mit den Worten meiner ungarischen Kollegin Zsófia bei der Verabschiedung auszudrücken: „I am already missing you guys after just three days! But we’ll meet again – and we’ll rock the general assembly!“

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