Lernen und Arbeiten in Europa

Für viele jungen Menschen in Europa ist es selbstverständlich geworden in unterschiedlichen Ländern zu lernen, studieren oder zu arbeiten.
Wie stellst du dir die Zukunft von Bildung und Arbeit in Europa vor?

Bildung ist das notwendige Grundgerüst, um Verständnis für und Wissen über die EU sowie Möglichkeiten der Partizipation in der EU zu schaffen.

Daher sprechen wir uns in erster Linie für einen offenen, freien Bildungszugang für alle Kinder und Jugendlichen in der gesamten EU aus. Europäische Bildungs- und Jugendförderprogramme können maßgeblich zur Schaffung europäischer Identitäten, Teilhabe junger Menschen, interkulturellem Dialog, lebenslangem Lernen sowie zur sozialen Inklusion beitragen.

Jugendarbeitslosigkeit sowie der Übergang von Schule und Ausbildung in den Beruf sind Schlüsselthemen, bei denen Handlungsbedarf in Österreich und auf EU-Ebene besteht. Die Umstände und die Situation junger Menschen gestalten sich nicht überall in der EU gleich, jedoch birgt Arbeitslosigkeit immer sowohl ein finanzielles Risiko sowie die Gefahr der gesellschaftlichen Exklusion.

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und viele Jugendliche stehen heute in nicht traditionellen, rechtlich unzureichend geregelten Beschäftigungsverhältnissen. Durch die voranschreitende Digitalisierung werden sich Arbeit und Wirtschaft auch weiterhin verändern. Die dadurch entstehenden Herausforderungen und Chancen wollen wir proaktiv mitgestalten und nicht nur Zaungäste dieser Entwicklung sein.