Jugendministerin zu Besuch bei BJV

BJV und Netzwerk Kinderrechte zeigten bei einem Termin mit Jugendministerin Stilling die aktuellen Herausforderungen in Österreich auf.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention machten die BJV und das Netzwerk Kinderrechte bei einem gemeinsamen Termin mit der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Ines Stilling auf die zentrale Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam.

Vor 30 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet, in Österreich trat sie 1992 in Kraft. Für die BJV ist sie eine wichtige rechtliche Basis. Dennoch gibt es in Österreich noch viel zu tun.

Wie breit das Feld der Kinderrechte ist, zeigten die Mitgliedsorganisationen der BJV und des Netzwerks Kinderrechte auf, die der Ministerin bei einem Termin aus ihren kinderrechtlichen Herausforderungen in ihrer Arbeit berichteten: Die Themen reichten dabei von Asyl über Kinderarbeit, Gesundheit, Gewalt, Inklusion und Beteiligung bis zu Kinderrechte-Bildung.

Um Kinderrechte in allen Ressorts vorantreiben zu können, brauche es verstärkte Maßnahmen von der Politik. Gemeinsam setzten sich die Organisationen für einen Nationalen Aktionsplan Kinderrechte ein. Außerdem könnte ein eigener Kinder- und Jugendausschuss Kinderrechte auf die parlamentarische Tagesordnung bringen. Insgesamt braucht es eine politische Stelle, die für die Umsetzung der Kinderrechte in Österreich Verantwortung trägt.

Fotos: BKA/ Regina Aigner