Dialogkonferenz Bregenz

Drei Tage lang arbeiteten rund 70 engagierte Menschen zusammen, um Jugendbeteiligung einen Schritt voran zu bringen. Konkrete Projekte wurden entwickelt, die die Partizipation junger Menschen an politischen Prozessen stärken sollen.

Nicht nur konkrete Projekte, auch das gegenseitige Kennenlernen, der lebhafte Austausch auf Augenhöhe zwischen den jungen und älteren Partizipationsprofis machten die Konferenz zu einem Erfolg und ein Stück Jugendbeteiligung für alle Anwesenden erlebbar. Als politische Gäste waren u.a. Europa-Abgeordnete Ulrike Lunacek (Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments), Bundesrats-Präsident Gottfried Kneifel sowie ÖVP-Jugendsprecher im Nationalrat Asdin El Habbassi dabei.

Hintergrund: Strukturierter Dialog

Junge Menschen müssen aktiv in die Gestaltung und Umsetzung von Politik einbezogen werden. Das zählt seit 2009 auch zu den vertraglich festgelegten Zielen der EU, die den Strukturierten Dialog ins Leben gerufen hat. Dabei steht die Einbeziehung von Jugendlichen und EntscheidungsträgerInnen auf lokaler und nationaler Ebene im Zentrum, um Mitsprache und Mitgestaltung in der europäischen Jugendpolitik zu ermöglichen. In Österreich wird der Strukturierte Dialog von einer eigenen Koordinierungsstelle in der Bundesjugendvertretung umgesetzt.

Die Dialogkonferenz wurde finanziell durch die Europäische Kommission, das Bundesministerium für Familien und Jugend sowie die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich sowie durch Südtirol unterstützt.

Auf der Website des Strukturierten Dialogs findest du ein Video, Bilder und die Ergebnisse von der Konferenz.

Außerdem werden die Projektideen, die im Rahmen der Konferenzen entstehen, auch weiter verfolgt. Hier kann man die Entwicklung der Folgeprojekte nachverfolgen.

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