SCHLUSS MIT DEM GESETZES-WIRRWARR!

Bereits seit vielen Jahren lobbyiert die BJV dafür, die Jugendschutzbestimmungen österreichweit zu vereinheitlichen.

Die aktuellste Presseaussendung zum Thema Jugendschutz vom 4. Jänner 2017:  http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170104_OTS0077/bundesjugendvertretung-jugendschutz-vereinheitlichen-jetzt

Unsere Vorsitzende Johanna Tradinik im Wortlaut: „Es ist absolut unverständlich, warum sich Jugendliche von Bregenz bis Eisenstadt an unterschiedliche Regeln für Ausgehen, Alkoholkonsum und andere Lebensbereiche halten müssen. Es müssen in ganz Österreich einfach für alle dieselben Regeln gelten! Wir haben schon von vielen JugendministerInnen Zustimmung zu dieser Forderung erhalten, aber einzelne Bundesländer haben sich immer wieder dagegen gewehrt. Das jahrelange Tauziehen beim Jugendschutz ist wirklich eine Farce. Es ist an der Zeit, dass es hier endlich eine praktische und lebensnahe Lösung für Jugendliche gibt.“

Durch die unterschiedlichen Bestimmungen können auch ziemlich bizarre Situationen entstehen, so Tradinik weiter: „Wenn zum Beispiel ein 15-Jähriger in Kärnten völlig legal bis Mitternacht ausgeht, dann aber heim in die Steiermark fahren würde, dürfte er dort um diese Uhrzeit gar nicht mehr auf der Straße sein. Das ist doch völlig absurd.“

Die Bundesjugendvertretung fordert ein einheitliches Jugendschutzgesetz mit folgenden Regelungen:

  • Rauchen und Alkohol: Verkaufs- und Konsumverbot unter 16 Jahren.
  • Ausgehzeiten:

bis 12 Jahre: 22 Uhr
ab 13 Jahren: 23 Uhr
ab 14 Jahren: 1 Uhr
ab 16 Jahren: frei

  • Aufenthaltsverbot bis 18 Jahre in Sexshops, Nachtlokalen, Prostutionsräumen, Peep-Shows, Swingerclubs.
  • Verbot des sogenannten kleinen Glücksspiels
  • Verbot von Veranstaltungen, Medien und Gegenständen, die…

– Aggression fördern oder die Menschenwürde missachten,
– diskriminierend oder menschenverachtend sind,
– Sucht fördernd sind oder finanzielle Nachteile nach sich ziehen.

Unser Kampagnenvideo zu „Jugendschutz vereinheitlichen JETZT“ von 2010 :