Medienleitfaden „Kinderrechte“

Im Rahmen ihrer Kampagne „Armut ist kein Kinderspiel“ beschäftigte sich die BJV mit der Darstellung von Kindern und Jugendlichen in Medien und hat einen Medienleitfaden zum Thema „Kinderrechte in der Berichterstattung“ erstellt.

Der Leitfaden beruht auf der UN-Kinderrechtskonvention, Stimmen von ExpertInnen und JournalistInnen sowie einer aktuellen Medienstudie der Volksanwaltschaft über sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Unterstützt wurde das Projekt von der Volksanwaltschaft.

Die BJV will damit Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Kinderrechten in der Berichterstattung aufzeigen.
„Leider ist es immer noch so, dass Kinder- und Jugendbelange in vielen Bereichen eher Randthemen sind. Umso bedeutender ist es, die Anliegen junger Menschen einzubringen und sich für ihre Rechte einzusetzen“, so BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits bei der Präsentation in der Volksanwaltschaft.
Grundsätzlich gibt es rechtliche Vorgaben, aber auch Empfehlungen von Presserat und der UN-Kinderrechtskonvention. Vor diesem Hintergrund werden im Leitfaden unterschiedliche Themen behandelt, in deren Zusammenhang über Kinder und Jugendliche berichtet wird, und rechtliche Hintergründe und konkrete Empfehlungen aufgezeigt.

Workshop-Angebot

Anknüpfend an den Leitfaden hat die BJV auch Workshops zu diesem Thema angeboten. Der erste Workshop richtete sich an JournalistInnen und hat am 23.7. von 17-20 uhr in der BJV unter dem Motto  „Von Wunderkindern und Problemjugendlichen – Neue Perspektiven für die Darstellung von Kindern und Jugendlichen in den Medien“ stattgefunden.

WS-Leiterin: Mag.a Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez, Netzwerk Kinderrechte
Referentin: Dr.in Maria Windhager, Rechtsanwältin

Weitere Infos  sowie Bestellung des Leitfadens unter office[at]bjv.at